Bierstacheln

Bierstacheln

Bierstacheln - ein Erlebnis für die Sinne.


Wir haben eine vergessene Tradition wieder zum Leben erweckt.


Im Mittelalter wurde bekanntlich schon Bier gebraut. Zu diesen Zeiten war Bier nicht nur ein beliebtes Gesellschaftsgetränk, sondern auch ein bedeutendes Nahrungsmittel zur Stärkung. Für die arme Landbevölkerung war ein Bier und ein Stück Brot ein wichtiger Ernährungsfaktor. In der Land- und Forstwirtschaft war es üblich, zur schweren Arbeit ein Bier mit zu nehmen. Je stärker das Bier – umso höher der Nährwert.
Gerade aber im Winter war das Bier bitterkalt. So kamen viele auf die Idee, sich beim örtlichen Schmied mit einem heißen Eisen das Bier auf Trinktemperatur bringen zu lassen – daraus entstand das sogenannte Bierstacheln.
Stachel deswegen, da der Schmied wegen der engen Bierkrüge und Flaschen dazu dünne Eisen verwendete.
Damit wurde aus einer Notwendigkeit eine geschmackvolle Tugend, die aufgrund des besonderen Geschmackserlebnisses auch heute noch beliebt ist. Wer glaubt, er bekomme nun ein warmes Bier, der irrt. Lediglich der Schaum ist etwas erwärmt, doch dieser gehört zum Erlebnis des Bierstachelns unbedingt dazu. Zusammen mit dem kühlen Bier ergibt sich ein ganz außergewöhnlicher Geschmack - malzige Biernote, feinherb und angenehm süß durch das Erhitzen.

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